Mitreißendes Zusammenspiel

„Es war uns eine Ehre, mit Ihnen musizieren zu dürfen“, bedankte sich Dirigent Uwe Krause im Namen des Landespolizeiorchesters bei Volker Adelt, dem Vorsitzenden des Fanfarenzuges Buldern, und den rund 100 Bulderner Musikern für den gelungenen Abend in der Mehrzweckhalle.

Das Zusammenspiel zwischen den Profi-Musikern der Polizei und den Amateurmusikern aus Buldern anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Fanfarenzuges hatte keine Wünsche offen gelassen. Die Zuschauer waren begeistert, am Ende des zweistündigen Programms gab es stehenden Applaus in der nahezu ausverkauften Halle. Klar, dass bei so viel Begeisterung Zugaben nicht fehlen durften.

Nur eine gemeinsame Probe von Orchester und Fanfarenzug hatte es im Sommer gegeben, doch die Bulderner hatten sich mit akribischen Proben auf das auch für sie herausragende musikalische Ereignis vorbereitet. Unter dem Dirigat von Steffen Wardemann (der für den beruflich verhinderten Wolfgang Hooghoff eingesprungen war) harmonierten Naturtonmusiker und Blasorchester an dem Abend wunderbar miteinander, besonders eindrucksvoll etwa beim Bolero militaire.

Am Ende des klanggewaltigen Abends stand fest, dass Pfarrer Ferdinand Hempelmann Recht behalten hatte. Er war sich nämlich schon vorher sicher gewesen, „dass das ein schöner Abend wird“, hatte Bürgermeisterin Lisa Stremlau in ihren Grußworten zu Beginn des Konzerts verraten und sich dieser Einschätzung vorbehaltlos angeschlossen. Begeistert war auch Schirmherr Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. Er kündigte an, beim nächsten Jubiläum wieder dabei zu sein.

Von Claudia Marcy, Dülmener Zeitung

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